ATSE Graz I : UEG

Die ersten drei Viertel verlaufen ausgeglichen. UEG hält wie gewohnt das Spiel langsam und scort aus kontrollierter Offensive. Angeführt von Heuberger und Knor bringt man zahlreiche Punkte aufs Konto. Die Gastgeber aus Eggenberg drücken wie erwartet aufs Tempo und machen das Spiel schnell. Beide Taktiken führen zum Ziel, beide Mannschaften punkten gleichmäßig und keine Mannschaft kann sich absetzen. Nach einem drei Punkte Rückstand zur Pause steht es nach dem dritten Viertel unentschieden.

Im Schlußabschnitt sieht das Spiel anders aus: UEG feuert aus allen Rohren und verwertet alleine im Schlußabschnitt gleich fünf Dreier. Über die gesamte Spielzeit verwerten Knor (4), Heuberger (3) und UEG Neuzugang Burim Hasani (6) gleich 13 Distanzwürfe. ATSE Graz I steht nun unter Druck – wird aber vom Wurfglück verlassen. Lediglich 6 Punkte gelingen den Hausherren im Schlußabschnitt. UEG kann damit das letzte Viertel deutlich für sich entscheiden und das Spiel komfortabel mit 59:75 (39:36) gewinnen.

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Team Spirit Basketball I : UEG

UEG startet wie schon oft gesehen mit dem Spiel auf die Center. Coach Kügerl dominiert unter dem Korb und punktet im ersten Viertel mehrmals. Team Spirit macht die Zone eng und erschwert das Spiel unter dem Korb. Die Kickout-Pässe von UEG finden zwar die Werfer, die Distanzwürfe verfehlen aber ihr Ziel. So konzentriert sich das Spiel weiter auf die Zone. Team Spirit kann den Zug zum Korb oft nur durch Fouls stoppen und schickt UEG mehrmals an die Frewurflinie. Mit akzeptabler Quote punktet UEG und kann mit 5 Punkten Vorsprung in die erste Viertelpause gehen.

In Abschnitt zwei stellen Coach Thomas Kloiber und sein Assistant Michael Schrittwieser die Defensive von Team Spirit Basketball 1 um und doppeln unter dem Korb. Kügerl und DeMarinis werden gut verteidigt und UEG muss auf Distanzwürfe ausweichen. Von den vielen Versuchen finden aber nur 2 ihr Ziel, und UEG muss in dem Viertel viele Punkte einbüßen. Die Hausherren können mit schnellem Spiel aufholen und gehen mit einem zwischenzeitlichen 10:0 Run in Führung. UEG gelingt in dem Viertel nicht mehr viel und geht mit 6 Punkten Rückstand in die Pause.

In Viertel 3 wendet sich das Spiel wieder. UEG wechselt zwischen Mann- und Zonenverteidigung und stört damit das Spiel der Hausherren. Damit gelingen immer wieder Ballgewinne und UEG kann seine Offensive aufbauen. Nach zahlreichen Fehlwürfen fallen endlich auch die Distanzwürfe und bringen viele Punkte auf die Anzeigetafel. Nach dem dritten Viertel liegt wieder UEG mit 6 Punkten in Führung.

Im Schlußabschnitt verteidigt UEG zu Beginn sehr gut und erlaubt den Gegner 6 Minuten lang keinen Punkt. Im Gegenzug kann man aber gleich 3 Dreier verwerten und erhöht damit den Vorsprung auf 14. Damit ist Team Spirit für die letzten 4 Minuten unter Zugzwang, nimmt zu viele hektische Würfe und kann mit schlechten Ausbeute nur wenig punkten. UEG macht das Spiel langsam, spielt die Zeit routiniert herunter und feiert am Ende mit einem 54:74 (36:30) den ersten Sieg dieser Finalserie.

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Team Spirit Basketball I : UEG

Nachdem UEG im letzten Spiel nur ein starkes Viertel zeigen konnte, war es diesmal umgekehrt: Mit nur einem schwachen Viertel konnte man gegen die bisher ungeschlagenen Tabellenführer Team Spirit Basketball I einen Sieg einfahren.

Offensiv ist das erste Viertel geprägt von einer guten Trefferquote von der Dreierlinie – gleich vier Distanzwürfe finden ihr Ziel. In der Defensive versucht UEG viel Druck auf den Ballführenden zu machen, bringt sich aber dadurch immer wieder selbst in Bedrängnis. Die Hausherren schaffen es meist mit hohem Tempo die Defensive zu durchbrechen, finded dann immer wieder den freien Mann unter dem Korb und kommen so zu leichten Punkten. Und auch wenn UEG diese einfachen Punkte zu verhindern weiss, hat Team Spirit Basketball immer wieder den offensiven Rebound und kommt damit zu zweiten und dritten Wurfchancen – die jedoch nur mäßig verwertet werden. UEG geht aber Dank der vielen Dreier mit 2 Punkten Vorsprung in die erste Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt fallen auf beiden Seiten Punkte ohne Ende. UEG punktet sowohl vom Dreier als auch innerhalb der Zone und punktet auch von der Freiwurflinie hochprozentig. Team Spirit hält aber dagegen und scort fast gleich viel Punkte. Bis zur Pause hat UEG einen 6-Punkte Polster herausgespielt.

Der dritte Abschnitt sollte der schwächste werden. Die Gastgeber machen weiter viel Tempo und kommen so zu Korberfolgen. UEG punktet nun weniger aus dem Spiel und läßt auch von der Freiwurflinie einige Punkte liegen. Einzig DeMarinis bleibt weiterhin auf seinem Niveau – und erhöht sein Punktekonto bis zum Ende von Viertel 3 (mit 100%iger Freiwurfquote) sogar auf 29 Punkte. Mit diesem schwachen Spielabschitt büßt UEG auch die Führung ein und geht mit einem Punkt Rückstand in die letzte Viertelpause.

Im Schlußabschnitt startet Team Spirit wesentlich besser und bringt gleich 7 schnelle Punkte auf das Scoreboard. UEG kann in der Zeit lediglich einen Zähler verbuchen – bis Coach Kügerl das Timeout nimmt. Danach hat sich UEG wieder gefangen, spielt in der Offensive ruhiger und versucht die Mismatches auszunutzen. Lanegger am Point Guard organisiert mit Hilfe von Weirer sicher das Spiel und scort auch selbst mehrmals. Mit vier starken Spielminuten und einem 10:0 Run in der Mitte des Viertels übernimmt UEG wieder die Führung – und sollte sie bis zum Ende verteidigen können. Team Spirit versucht zwar in der Crunch Time noch mit Fouls die Uhr anzuhalten, UEG bleibt aber weiter von der Freiwurflinie hochprozentig und bringt die Führung über die Distanz. Am Ende kann UEG mit einem 85:89 (41:47) dem Tabellenführer Team Spirit Basketball I die erste Saison-Niederlage zufügen.  

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ATSE „Leben in Würde“ Graz I : UEG

UEG, in guter Besetzung, begann mit großer Aufstellung und versuchte gleich von Beginn an den Ball unter den Korb zu bekommen. ATSE Graz 1 hielt selbst mit großer Aufstellung dagegen und konnte dies zu Beginn gut verhindern. UEG musste – mit einigermaßen guter Trefferquote – auf die Distanzwürfe ausweichen und legte damit leicht vor. Die Hausherren konnten sich bis zur ersten Viertelpause fangen und verkürzten den Rückstand auf nur zwei Punkte.

In zweiten Abschnitt spielten die Scharfschützen eine große Rolle. Auf beiden Seiten wurde fleißig jenseits der Dreierline geworfen. UEG konnte mit der besseren Ausbeute gleich 5 Dreier verwerten, bei ATSE Graz 1 fanden nur 3 ihr Ziel. Mitte des Viertels lagen die Hausherren knapp mit zwei Punkten in Führung, als UEG mit einem Zwischenspurt einen 10:0 Run hinlegte und damit die Führung wieder an sich riss. Der Vorsprung konnte bis zum Pausenpfiff verteidigt werden und UEG ging mit +9 in die Kabine.

Im dritten und viertel Viertel verlief das Spiel ausgeglichener. ATSE Graz 1 machte viel Druck in der Defensive, die routinierten UEG Guards ließen sich davon aber nicht beeindrucken und bauten trotzdem ein geordnetes Spiel auf. Auf beiden Seiten wurde konstant gepunktet, der Vorsprung schwankte in der Höhe – UEG ließ sich die Führung aber nie abjagen. Bis zum Ende behielt UEG damit die Oberhand, lies sich auch durch die taktischen Fouls am Spielende nicht aus der Ruhe bringen und brachte die Führung sicher über die Spieldistanz. Am Ende konnte UEG mit einem 63:71 (33:42) den ersten Auswärtssieg in dieser Finalserie feiern.

 

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ATSE „Leben in Würde“ Graz I : UEG

Die Gastgeber starten mit schnellem Spiel und aggressiver Verteidigung und können gleich vorlegen. UEG hat durch die ATSE Verteidigung Probleme im Spielaufbau und muss sich mit Distanzwürfen helfen. Mit guter Trefferquote kann UEG viele Punkte scoren und damit das erste Viertel gewinnen.

Ab dem zweiten Viertel übernimmt aber der ATSE das Spiel, spielt wesentlich aggressiver und schneller als UEG und kann bis zur Pause den Rückstand egalisieren. Bei UEG sinkt die Trefferquote, damit kommen auch weniger Punkte auf die Anzeigetafel und die Hausherren können die Führung übernehmen. UEG spielt weiterhin recht langsam, kann nur selten mit Kombinationen punkten und ist weiter auf die Distanzwürfe angewiesen. Bis zum Ende hat UEG bereits einen 9 Punkte Rückstand am Konto und muss mit 72:63 (35:37) die erste Playoff Niederlage hinnehmen.

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ATSE „Leben in Würde“ Graz I : UEG

Zwei Tage nach dem kräfteraubendem ABL Cup Spiel gegen die Swans musste UEG auswärts gegen den ATSE 1 Graz antreten. Diesmal hatte Coach Kügerl keinen vollen Kader zur Verfügung, sondern musste auf drei Spieler der Ü35 zurückgreifen um überhaupt Wechselspieler zu haben.

Dem Kader entsprechend versuchte UEG das Spiel langsam zu halten. ATSE 1 machte aber von Beginn an Tempo und legte mit schnellem Spiel Punkte vor. UEG scorte meist über die Center direkt unter dem Korb, erst am Ende des ersten Viertel fanden zwei Dreier ihr Ziel. Die Hausherren liesen den Ball gut laufen und scorten mit hoger Trefferquote alleine im ersten Viertel gleich 30 Punkte. 

Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichener, insgesamt scorten beide Mannschaften weniger – die Defensive und Ballverluste prägten das Viertel. Zur Pause lag ATSE 1 mit 7 Punkten in Führung.

Im dritten Viertel kämpfte UEG um den Anschluß, ATSE 1 machte UEG aber mit Pressingverteidigung weiter müde und konnte den Vorsprung halten. Zu viele Würfe verfehlten Ihr Ziel. Der Rückstand blieb konstant – zur letzten Viertelpause waren es 6 Punkte.

Im Schlußabschnitt konnten die Hausherren mit guter Verteidigung und hoher Trefferquote mit einem 16:2 Run einen 19 Punkte Vorsprung herausspielen, dem UEG nun hinterherlaufen musste. Mit einigen Distanzwürfen und selbst guter Defensive startete UEG die Aufholjagd, konnte aber nur noch eine Resultatsverbesserung erreichen. Am Ende hies es 78:66 (44:37) für ATSE 1.

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