In der zweiten Runde des Grunddurchganges hatte UEG mit ATSE Graz einen der direkten Gegner um das obere Playoff zu Gast. Das erste Viertel versprach viel – es wurde aber doch noch ein knappe Partie.

Im ersten Viertel macht UEG alles richtig: In der Offensive bleibt man mit einer guten Mischung aus Mitteldistanzwürfen und Inside-Spiel erfolgreich, verzeichnet kaum Turnovers und punktet stetig. Der Grundstein für das starke Viertel wird aber in der Defensive erarbeitet: Mit kompakter und aufmerksamer Verteidigung gelingen immer wieder Stops und man zwingt ATSE zu schlechten Würfen. Damit geht UEG mit 18:4 in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel kann sich ATSE fangen und kommt besser ins Spiel. Mit aggressiver Pressing-Verteidigung versuchen Sie uns in Bedrängnis zu bringen was durch unser Guard-Trio Dietrich-Dietrich-Glanz aber gemeistert wird. Dennoch stört es den Spielaufbau und UEG verzeichnet immer wieder schlechte Würfe und Ballverluste. Der Vorsprung bleibt konstant und UEG geht mit 13 Punkten Vorsprung in die Pause.

Zu Beginn des dritten Viertels scort UEG 5 schnelle Punkte und stellt mit 18 Zählern den größten Vorsprung in diesem Spiel her. ATSE macht danach aber wieder mit ihrer Defensive Druck, wechselt zwischen Zone und Pressing Verteidigung und stört weiter den Spielaufbau von UEG. In dieser Phase verzeichnet man kaum noch Inside-Punkte, bleibt aber aus der Distanz erfolgreich und geht mit 12 Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel wird das Spiel noch einmal richtig spannend. ATSE bleibt seiner Verteidigungstaktik treu, UEG verzeichnet immer mehr Turnovers und punktet nicht mehr regelmäßig. Der Vorsprung schrumpft unaufhaltsam bis in der letzten Minute der Ausgleich auf der Anzeigetafel steht. Akim Dietrich nimmt als einziger verbliebener Point-Guard das Spiel in die Hand und kann mit schnellem Zug zum Korb wichtige Punkte auf das Scoreboard bringen. In der Schlußphase versucht ATSE noch mit Fouls die Uhr zu stoppen, UEG kann aber mit wichtigen Freiwürfen die Gegner auf Distanz halten und geht mit einem knappen 66:60 (36:23) Sieg in die Kabine.

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