Stark ersatzgeschwÀcht fÀhrt UEG nach Fehring um gegen JUSSI Jennersdorf / Fehring anzutreten. Vor allem das Fehlern beider Stamm-Point-Guards macht den Spielaufbau schwierig.

Der Spielaufbau ist am Beginn des Spieles nicht das Thema. Die Shooting Guards, die die Rolle ĂŒbernehmen, machen Ihre Sache gut und leiten das Spiel. Viel mehr Probleme hat UEG mit dem Abschluss: die gut herausgespielten Wurfversuche finden nur mit schwacher Trefferquote ihr Ziel und UEG kann nun mĂ€ĂŸig punkten. In der Defensive erlaubt man Jennersdorf zu viele einfache Penetrations zum Korb und kassiert viele Punkte in der Zone. Damit steht es nach dem ersten Viertel 16:13 fĂŒr die Hausherren.

Im zweiten Viertel stellt UEG die Defensive um und verteidigt damit besser. Die RĂ€ume in der Zone werden eng gemacht, der Gegner zu teils schlechten WĂŒrfen von außen gezwungen. In der Offensive hat sich UEG mittlerweile warm geworfen, die Trefferquote steigt und auch die 3-Punkte-WĂŒrfe beginnen zu fallen. In der Schlußphase verwertet UEG gleich vier 3er in Serie. Zur Pause ist man damit bereits 6 Punkte in FĂŒhrung.

Das dritten Viertel verlĂ€uft sehr ausausgeglichen. Beide Mannschaften punkten sowohl innerhalb der Zone, als auch mit DistanzwĂŒrfen. Keine der Mannschaften kann den Punkteabstand zum Gegner wesentlich verĂ€ndern und UEG geht mit einem 8-Punkte Vorsprung in die letzte Pause.

Im Schlußabschnitt versuchen die Hausherren mit aggressiver Verteidigung Druck auf den Spielaufbau zu machen, scheitern aber an der Routine von UEG. Zu sicher gelingt es in der Offensive den Ball in die Zone zu spielen und die körperliche GrĂ¶ĂŸe von UEG auszunutzen. Durch das Inside-Spiel zieht sich die Zonenverteidigung der Gegner zusammen und unsere Shooter haben viel Platz um mit weiteren 3ern davonzuziehen. Mit jedem Angriff nimmt UEG viel Zeit von der Uhr und muss in der Defensive nur noch die ungeduldig spielenden Gastgeber an einfachen Punkten hindern. UEG baut den Vorsprung damit noch aus und geht mit einem komfortablen 53:72 (25:31) in die Kabine.