Weiter ging es in der Meisterschaft mit der vierten Runde, wo UEG diesmal Atus Voitsberg zu Gast hatte, die in der dritten Runde mit nur einem Punkt gegen Jennersdorf das Nachsehen hatten.

UEG startet diesmal besser als in den vergangenen Spielen und kann sich bald einige Punkte absetzen. Gepunktet wird meist innerhalb der Zone, nur ein Distanzwurf findet sein Ziel. Bis zur ersten Viertelpause hat man 7 Punkte Vorsprung.

Im zweiten Abschnitt zeigt UEG wie man es nicht macht: Zu viele haarstrĂ€ubende Eigenfehler resultieren in Ballverlusten, im Spielaufbau hat man Probleme mit der gegnerischen Zonenverteidigung. Die gut herausgespielten Wurfchancen werden durch die schlechte Trefferquote zunichte gemacht. Im zweiten Viertel bringt UEG lediglich 9 Punkte auf die Anzeigetafel. Voitsberg hingegen spielt engagiert und verwertet auch die schlechteren Wurfchancen. Bis zur Pause hat UEG bereits einen drei Punke RĂŒckstand.

Nach der Pause kann sich UEG in der Offensive etwas fangen, punktet hochprozentiger und kann auch jeseits der Dreierlinie scoren. Voitsberg hĂ€lt aber mit fĂŒnf 3-Punktern dagegen und hĂ€lt den Vorsprung konstant.

Im Schlußviertel legt Voitsberg schnell vor und kann den Vorsprung vergrĂ¶ĂŸern. UEG lĂ€ĂŸt danach den Ball schneller laufen und spielt gute Chancen heraus. Die GĂ€ste können sich zu oft nur durch Fouls helfen und schicken UEG gleich 13 Mal an die Freiwurflinie. UEG verwertet diese zwar nur mĂ€ĂŸig, die vielen Fouls der GĂ€ste sollten sich aber am Ende rĂ€chen. UEG verteidigt nun etwas besser, kann den RĂŒckstand langsam aber stetig verringern und schließlich 8 Sekunden vor dem Ende ausgleichen. Mit dem Bonusfreiwurf aus diesem Angriff geht UEG in FĂŒhrung und kann in den hektischen Schlußsekunden mit guter Defensive und taktischen Fouls den knappen Vorsprung halten.

Nach insgesamt schwacher Vorstellung und vielen Fehlern hat UEG zumindest am Ende die Nerven bewahrt und dem Gegner mit 58:57 (22:25) bereits die zweite 1-Punkt Niederlage in Folge zugefĂŒgt.