Mit Weiz empfing UEG wohl den stĂ€rksten Gegner im Grunddurchgang. Das Ziel war natĂŒrlich ein Sieg, um die weisse Weste im Grunddurchgang zu behalten.

UEG startet auch gut mit konzentrierter Defensive und erlaubt dem Gegner kaum Punkte. In der Offensive tut man sich von Anfang an schwer gegen die Zonenvertetidigung der GĂ€ste. Dennoch kann UEG den Ball oft in die Zone bringen und die körperlichen Vorteile ausnutzen. Nach fĂŒnf Minuten fĂŒhrt UEG mit 12:2. Die GĂ€ste stellen sich danach etwas besser auf unsere Defensive ein und können vermehrt punkten. UEG hingegen gelingt in der Offensive kaum noch etwas, lediglich einige FreiwĂŒrfe bieten die Möglichkeit zu punkten – diese kann man aber kaum verwerten. Zur ersten Viertelpause liegt UEG mit 3 Punkten zurĂŒck.

In Viertel 2 und 3 gelingt UEG wieder etwas mehr, man kann konstant punkten und wieder die FĂŒhrung ĂŒbernehmen. Die GĂ€ste bleiben aber mit ihrer aggressiven Defensive dran und punkten auch in der Offensive konstant. Nach dem Dritten Viertel fĂŒhrt UEG knapp mit zwei Punkten.

Im Schlußabschnitt lĂ€ĂŸt die Offensive von UEG zu wĂŒnschen ĂŒbrig und man vergibt viele vermeintlich einfache Punktchancen. Weiz hingegen kann mit 2 Dreiern und hochprozentiger Trefferquote das Spiel drehen und liegt in der Schlußphase knapp in FĂŒhrung. In den letzten Minuten stoppt UEG mit taktischen Fouls die Uhr, Weiz verwertet die FrewĂŒrfe aber mit guter Trefferquote. UEG schafft es in der Phase nicht gute Wurfchancen herauszuspielen, nimmt ĂŒberhastete DistanzwĂŒrfe und muss am Ende mit 50:55 (29:25) die erste Saisonniederlage hinnehmen. Eine vermeidbare Niederlage, wenn man die 18 vergebenen FreiwĂŒrfe bedenkt.

FĂŒr die Tabelle hat dies aber keine Auswirkung, UEG bleibt dennoch an der Tabellenspitze und wird den Grunddurchgang auf Platz 1 beenden. Das letzte Spiel am 5.2. auswĂ€rts gegen Leibnitz wird daran auch nichts mehr Ă€ndern.