Das letzte Spiel des Grunddurchganges sollte auf den Tabellenplatz keine Auswirkung haben. Dennoch wollte UEG auswärts gegen Union Leibnitz seiner Favoritenrolle gerecht werden.

Und UEG ließ auch von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Mit guter Defensive und vielen einfachen Fastbreak-Punkten kann UEG bereits im ersten Viertel davonziehen und einen deutlichen Vorsprung herausspielen. In der Set-Offense nutzt man wieder die körperlichen Vorteile und vertraut auf das Inside-Spiel. Zur ersten Viertelpause hat UEG bereits 13 Punkte Vorsprung.

Im zweiten Viertel läßt UEG etwas nach, gleicht sein Spiel dem Gegner an und macht viele unnötige Eigenfehler. Mit verkrampfter Offensive ohne Intensität und unnötigen Ballverlusten erlaubt man den Hausherren den Rückstand zumindest konstant zu halten.

Nach der Pause besinnt sich UEG wieder seiner Favoritenrolle, spielt schneller und aggressiver und kann wieder deutlich zulegen. Immer wieder führen Ballgewinne zu leichten Fastbreak-Punkten und auch die Trefferquote von außen beginnt zu steigen. In Viertel drei und vier punktet UEG fast nach belieben und hält den Score der Gegner einstellig. Am Ende kann UEG mit einem deutlichen 40:93 (25:38) die Heimreise antreten.

Bis zum Start der Playoffs hat UEG nun etwas Zeit um die Intensität in seinem Spiel zu erhöhen, denn die Playoff-Spiele werden wohl deutlich anders ablaufen.

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