UEG nach Kraftakt im Finale

Mit dem Sieg im ersten Spiel im Landesliga Semifinale hat sich UEG den ersten Matchball für die best-of-three Serie bereits erspielt. Das zweite Spiel veranstaltete der UBSC Graz 1 im Raiffeisen Sportpark. Nach einem katastrophalen zweiten Viertel in der ungewohnten Halle und einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte musste UEG in die Overtime um den Finaleinzug sicherzustellen.

Zu Beginn des Spieles hatte UEG lediglich  8 Spieler zur Verfügung – Knor hat noch angekündigt nachzukommen – so bald er kann. UBSC kann auf 11 Spieler zurückgreifen, wechselt viel und macht auch von Beginn an wie erwartet Druck. Mit vielen Spielerwechseln und viel Tempo versuchen sie uns ein schnelles Spiel aufzuzwingen. UEG kann am Beginn gut dagegenhalten, bringt den Ball direkt unter den Korb zu Kügerl, kann aber auch zweimal von der Dreierlinie scoren. UBSC Graz 1 lässt den Ball gegen die UEG Zone schnell laufen und spielt damit immer wieder einen Mann für den Wurf frei. Zur ersten Viertelpause hat UBSC damit 3 Punkte Vorsprung.

Im zweiten Abschnitt verläßt UEG das Wurfglück, lediglich 2 Feldkörbe finden im ganzen Viertel ihr Ziel. Der Spielaufbau wird langsamer, unkonzentrierter und resultiert immer wieder in Ballverlusten. Lanegger steht als Guard permanent unter Druck – büßt auch einen Schuh ein als sich die Sohle vom Rest des Schuhes verabschiedet. UEG bringt im Viertel nur 7 Punkte auf die Anzeigetafel, die Gastgeber hingegen können mit schnellem Spiel weiter punkten und bis zur Pause einen 13 Punkte Vorsprung herausspielen. Mit hängenden Köpfen wandert UEG in der Halbzeitpause in die Kabine.

Nach der Pause kommt UEG wie ausgewechselt aus der Kabine, das Spiel wirkt frischer und die Akteure wachsamer. Mit guter Defensive kann man einige Ballgewinne verzeichnen, im Gegenzug werden die Offensiv-Aktionen in Punkte verwandelt. In den Schlußminuten des dritten Viertels kann sich Ignacz mit 8 Punkten in Szene setzen und damit Lanegger und Kügerl entlasten. Die 10 Punkte die UEG im zweiten Viertel eingebüßt hat, kann man im dritten  Abschnitt wieder wettmachen. Mit lediglich 3 Punkten Rückstand geht man in de letzte Viertelpause und es gibt wieder ein spannendes Spiel.

Im Schlußabschnitt startet zuerst UEG besser und kann mit 6 Punkten in Serie die Führung erobern. UBSC Graz 1 kann aber kontern und holt sich mit einem 9:0 Run die Führung wieder zurück. UEG bleibt aber dran, kann mit einem Dreier und 4 Punkten direkt unter dem Korb ausgleichen. Damit steht es 2 Minuten vor dem Ende unentschieden. Beide Mannschaften punkten zwar noch – aber gleich viel. Der mittlerweile eingetroffene Knor kommt also gerade recht zur Overtime.

Und da kann er sich gleich in Szene setzen: 2 Dreier, ein Steal und ein Zweier von ihm innerhalb 3 Minuten bringen 8 Punkte für UEG, UBSC kann in der Zeit dank einer aufmerksamen UEG Defensive lediglich einen Freiwurf verwerten. Die 7 Punkte Vorsprung bedeuten für UEG einen kleinen Polster, der bis zum Schluß verteidigt werden kann. Am Ende kann UEG mit einem 67:74 (36:23) doch noch das Spiel für sich entscheiden und zieht damit in das Landesliga Finale ein.
Der Gegner im Finale heisst Team Spirit Basketball 1 die Gratkorn in zwei Spielen besiegen konnten. Die Finals starten laut Rundenspiegel erst nach den Ostern.

Weiter Details zum Spiel gibt wie immer hier.

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