Im zweiten Spiel des Halbfinale hat UEG die Wende geschafft und zieht nach einem 16 Punkte Sieg gegen die Gratkorn Skorpions ins Finale der Landesliga ein.
Mit der Niederlage im Hinspiel steht UEG mit dem Rücken zur Wand. In Spiel 2 muss ein Sieg her – und zwar mit mindestens 7 Punkten. Noch dazu muss man auf Maresch und F.Müller-Mezin verzichten – dafür steht wieder Hajder zur Verfügung.
Maresch – der diesmal von der Bank aus das Kommando übernommen hat – hat die Mannschaft gut eingestellt und von Beginn an auf eine aggressive Defensive gesetzt. Von Beginn an werden die Guards eng verteidigt und auch unter dem Korb werden die Räume mit guter Help-Defensive dicht gemacht. Gratkorn versucht zwar wie gewohnt ihr schnelles Spiel, kommt aber diesmal nur mühsam zu Punkten. In der Offensive setzt UEG auf starke Penetration zum Korb. Die Option für den Kick-out-pass wird oft genutzt – und die Schützen verwerten die Distanzwürfe mit guter Quote. Bereits im ersten Viertel kann UEG damit einen kleinen Vorsprung herausspielen.
Viertel zwei verläuft ähnlich – UEG trifft weiter aus der Distanz, die Hausherren müssen sich jeden Punkt hart erkämpfen. Durch die starke Defensive macht man allerdings viele Fouls – die die Hausherren an die Freiwurflinie schicken. In der Statistik ist Gratkorn bei den Freiwürfen vorne – UEG dafür bei den 3ern. Damit baut UEG den Vorsprung weiter aus und geht mit +11 in die Pause.
Im dritten Abschnitt zeigen sich kleine Ermüdungserscheinungen, bei UEG sinkt die Trefferquote und Gratkorn kann den Rückstand langsam aber sicher verringern. Immer wieder unterlaufen kleine Fehler und Ballverluste, was die Hausherren nutzen. Der Vorsprung sinkt deutlich und man geht mit +6 (zusammengezählt also Unentschieden) in die letzte Viertelpause.
Dort mach UEG aber alles klar. Mit einem rasanten Start legt man gleich einen 11:0 Run auf das Parkett und damit den Grundstein für den Sieg. Gratkorn kann sich zu spät fangen und den Rückstand nicht mehr wettmachen. Sie bäumen sich noch einmal auf und versuchen das Ruder herumzureißen, UEG hält aber mit einer Schlußoffensive dagegen und fährt einen 53:69 (28:39) Sieg ein.
Damit heißt das Finale dieses Jahr ATSE Graz I gegen UEG – mit Heimvorteil bei den Eggenbergern. Wann die Serie startet wird derzeit ausgemacht.
Mehr Details zum Spiel, gibt es hier.





