Vizemeistertitel für UEG

Im zweiten Finalspiel kann sich UEG wesentlich besser präsentieren als in Spiel eins. Für einen Sieg – und damit ein Erzwingen des dritten Spiels – hat es am Ende einer knappen Partie aber leider nicht gereicht.

Beide Mannschaften brauchen lange in der Partie um in Fahrt zu kommen. Nach 3 Minuten steht es erst 2:3. Als dann Maresch in der 4ten Minute umknöchelt und verletzt das Feld verlassen muss, kommt UEG noch weniger in Fahrt. Die Gäste können sich langsam fangen, kommen mit ihrem wie erwartet schnellen und aggressiven Spiel zu Punkten und können so gar einen 12 Punke Vorsprung herausspielen. Daran kann auch der UEG-Joker Heinz Kügerl nichts ändern, obwohl er unter dem Korb bärenstark punktet.

Der zweite Abschnitt verläuft ausgeglichener, UEG hat den Ausfall von Maresch etwas verdaut und präsentiert sich aufmerksamer in der Defensive. In der Offensive versucht man es wieder – erfolglos – aus der Distanz und schwenkt dann um auf starke Penetration zum Korb. Die Gäste müssen sich in dieser Phase mit vielen Fouls helfen und schicken UEG damit zahlreich an die Freiwurflinie. Der Rückstand bleibt bis zur Pause mit -9 aber praktisch gleich.

Nach der Pause kann UEG etwas aufdrehen. Die Defensive steht gut und erlaubt den Gästen nur wenige Punkte. In der Offensive findet man endlich die Sicherheit bei den Distanzwürfen und kann im dritten Viertel vier 3er verwerten. Man schafft es Punkt um Punkt aufzuholen und geht mit einer +1 Führung in die letzte Viertelpause.

Im Schlußabschnitt starten die Eggenberger besser und können die Führung wieder zurückerobern. UEG kann erst nach 3 Minuten zurückschlagen, der Rückstand beträgt zu der Zeit 3 Punkte. Im restlichen Verlauf des Spiels bleibt es praktisch bei diesem Abstand. Die Gäste schaffen es nicht sich weiter abzusetzen, UEG auf der anderen Seite kann den Rückstand nicht wettmachen. Immer wenn eine Mannschaft vorlegt, kann die andere kontern. In der Schlußminute hat UEG bei -3 bei Ballbesitz die Chance auf den Ausgleich – das Wurfglück sollte aber nicht auf Seite der Heimmannschaft sein und der Ball springt wieder aus dem Korb. Die Gäste sichern sich den Rebound und können mit den letzten beiden zwei Freiwürfen den 75:80 (33:42) Endstand herstellen. Damit gewinnen sie die Finalserie mit 2:0 und UEG muss sich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben.

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