GAK I : UEG

In Runde zwei der Landesliga traf UEG auswärts auf den GAK. In der ASVÖ Halle hatte Coach Kügerl zu Beginn des Spieles gerade mal 5 Mann zur Verfügung.

Mit diesem dezimierten Kader startet UEG langsam und kräftesparend in das Spiel. Die Strategie ist, den körperlichen Vorteil von Kügerl auszunutzen, die Hausherren sind aber gut eingestellt und doppeln sobald Kügerl in Korbnähe den Ball hat. Der findet zwar die offenen Schützen, die Trefferquote lässt aber zu wünschen übrig und bringt nur wenige Punkte. Im Spielaufbau wird man früh vom GAK gestört und unter Druck gesetzt – UEG bringt den Ball zwar routiniert in den Angriff, verliert aber viel Zeit für die Offensive. Damit punktet UEG wenig und hat zur Pause lediglich 21 Punkte am Scoreboard. Die Gastgeber profitieren von mehreren Dreiern und liegen mit 10 Punkten in Führung.

Zur Pause trifft Heuberger als erster Wechselspieler ein und bringt frischen Wind in die UEG Offensive. Nach kurzer Anlaufphase kann er bereits punkten und ist weiter aus der Distanz gefährlich. UEG holt damit auf und halbiert den Rückstand auf 5 Punkte. Innerhalb der Zone wird UEG weiterhin gut verteidigt und es gelingen nur wenige Punkte. Im Schlußabschnitt greift noch Weirer in das Geschehen ein und trifft ebenfalls aus der Distanz. Zwei Minuten vor Ende hat UEG den Rückstand wettgemacht und geht erstmals in Führung. Dann aber reisst der Faden, UEG hadert mehr mit den Entscheidungen der Unparteiischen als sich auf das Spiel zu konzentrieren und nimmt in der Schlußphase überhastete Würfe – die alle ihr Ziel verfehlen. Der GAK punktet noch drei Mal, UEG gelingt kein Punkt mehr und muss mit einem 67:62 (31:21) die erste Niederlage in der Landesliga hinnehmen.

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GAK I : UEG

Wieder stark ersatzgeschwächt traf UEG auswärts auf den GAK. Und wieder musste sich Coach Kügerl Verstärkung aus der Ü35 holen, um 8 Spieler auf den Spielbericht zu bringen.

UEG startet verhalten in das Spiel gegen die bisher sieglosen Gastgeber, die erste Hälfte verläuft sehr ausgeglichen – keine der Mannschaften kann sich absetzten. UEG versucht es zuerst mit dem Spiel direkt unter den Korb, ist dort aber nur mäßig erfolgreich. Die Punkte erzielt man aber aus der Distanz. Kurz vor der Pause hat UEG einen leichten 5-Punkte Polster, verspielt diesen aber leichtfertig mit unnötigen Unachtsamkeiten in der Defensive so dass man mit einem 3-Punkte Rückstand in die Pause geht.

Die zweite Halbzeit verläuft ähnlich – UEG punktet weiter aus der Distanz, GAK kann aber dranbleiben und das Spiel offenhalten. Die Distanzwürfe fallen zwar nicht mehr so oft wie zuvor, dafür kann sich DeMarinis jetzt unter dem Korb mehrmals durchsetzen und für UEG weiter punkten. Das ganze Schlußviertel ist UEG immer leicht in Führung, die Gastgeber versuchen noch in der Schlußphase mit taktischen Fouls eine Wende herbeizuführen, UEG verwertet die Freiwürfe aber sicher und bringt mit 65:71 (36:33) den Vorsprung über die Distanz.

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GAK I : UEG

Das letzte Spiel der Saison konnte UEG ebenfalls für sich entscheiden. Im STBV Cup Finale gegen den GAK konne UEG nach einer durchwachsenen Leistung den Sieg erringen und sichert sich damit das Triple aus Landesliga, XÜ35 und STBV Cup.

Der GAK – als Veranstalter – spielte in eigener Halle ein schnelles Spiel, wechselte häufig und kann zu Beginn auf eine gute Trefferquote zurückgreifen. Bei UEG merkt man die lange Saison – zu langsam und verschlafen spielt man das Spiel und gerät damit schnell in Rückstand. Erst gegen Ende des ersten Viertels kann UEG etwas schnellere Spielzüge zeigen, trifft auch jenseits der Dreierlinie und kann damit die Führung wieder erobern.

Im zweiten Abschitt wird viel geworfen. Auf beiden Seiten fallen einige Distanzwürfe, der Score bleibt ausgeglichen und die Hausherren können mit einem Punkt Vorsprung in die Pause gehen.

Im dritten Viertel wird die Gangart härter. Viele Fouls auf Seiten des GAK, gefolgt von vielen Freiwürfen – bei denen UEG aufgrund einer schwachen Quote viele Punkte liegen lässt. In der Defensive ist UEG weiterhin halbherzig, erlaubt den Gegnern viele offene Distanzwürfe – die sie auch prompt verwerten können. Damit gerät UEG in Rückstand und muss im Schlußabschnitt 5 Punkte wettmachen.

Und das sollte aufgrund einer besseren Defensive gelingen: UEG wacht endlich auf, verteidigt aufmerksamer und erlaubt dem GAK im Schlußviertel lediglich 7 Punkte. Offensiv fallen die Würfe leider nicht nach Wunsch, UEG bringt ebenfalls nur wenige Punkte auf das Konto, kann aber zumindest den Rückstand wettmachen und hält damit das Spiel offen. 28 Sekunden vor dem Ende kommt UEG bei einem Score von -2 in Ballbesitz, man nimmt ein Timeout und organisiert den Angriff. Die Taktik geht (offenbar) auf, Markus Galle bekommt den freien Dreier serviert und verwandelt sicher aus der Ecke. Damit geht UEG wenige Sekunden vor dem Ende das erste Mal seit Beginn der zweiten Hälfte wieder in Führung. Der GAK bekommt zwar noch zwei Chancen auf einen Korberfolg, UEG kann mit guter Defensive aber beide Versuche verhindern und sichert sich mit einem knappen 64:65 (35:34) den STBV Cup Titel.

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GAK I : UEG

UEG, mit klaren körperlichen Vorteilen, versuchte gleich von Beginn an den Ball direkt unter den Korb zu bekommen. Kügerl, Heuberger und DeMarinis scorten dort auch erwartungsgemäß und man konnte sich recht schnell etwas absetzen. Die Gastgeber machten die Zone enger, UEG bekam aus der Distanz die freien Würfe und konnten auch von außen Punkte auf das Scoreboard bringen. Zur Pause hatte UEG bereits 15 Punkte Vorsprung.

In der zweiten Hälfte änderte sich am Bild wenig. GAK 1 konnte praktisch nur von außen scoren, bekam damit aber insgesamt zu wenige Punkte. UEG forcierte zwar das Spiel innerhalb der Zone, streute aber immer wieder Distanzwürfe ein. Auch eine zeitweilige Pressing Verteidigung der Hausherren konnte UEG nicht in Verlegenheit bringen, der Vorsprung blieb konstant. UEG spielte das wenig aufregende und mit Ballverlusten gespickte Spiel nach Hause und ging mit einem Gesamtscore von 61:75 (32:47) als Sieger vom Platz.

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GAK I : UEG

Durch den Einspruch seitens UBSC war die Wartezeit lange, doch endlich sollten die Playoffs starten.
Nach zusätzlichen 30 Minuten Wartezeit wegen eines fehlenden Referees konnte das erste Spiel des Semifinales GAK 1 : UEG doch angepfiffen werden.

Und UEG zeigte in der ersten Hälfte, dass man bereit ist für die Playoffs. Nach zögerlichem Start auf beiden Seiten legte UEG vor und hatte mit konzentrierter Defensive den Gegner im Griff. Die Fastbreaks wurden erfolgreich gestoppt, in der Set-Defense stand UEG gut und erlaubte den Hausherren nur schlechte Wurfchancen. Bis zur 8. Minuter kam der GAK 1 auf lediglich 2 Punkte.
In der Offensive spielte man abwechslungsreich und punktete sowohl direkt unter den Korb als auch aus der Halbdistanz. Zur ersten Viertelpause liegt UEG mit 8:19 in Führung.

Viertel zwei verläuft ähnlich, die Defensive bleibt der Schlüssel zum Spiel und UEG kassiert nur wenige Punkte. In der Offensive ist der Raum direkt unter dem Korb nun enger, UEG kann aber mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen weiter scoren und den Vorsprung bis zur Pause auf 20:40 ausbauen.

Die zweite Halbzeit sieht leider ganz anders aus: UEG verläßt seinen Game-Plan und vernachlässigt die Defensive. Die Hausherren kommen dadurch besser ins Spiel und können vermehrt scoren. Offensiv tut sich UEG nun deutlich schwerer, innerhalb der Zone wird man gut verteidigt, versucht es aber trotzdem mit der Brechstange – mit mäßigem Erfolg. Aus der Distanz kann UEG noch einige Punkte auf das Scoreboard bringen, der Vorsprung schmilzt aber auf 13 Punkte.

Der Schlußabschnitt verläuft ähnlich: UEG verteidigt halbherzig und kassiert dadurch viele Punkte. Immer wieder können die Gastgeber mit schnellen Fastbreaks einfache Punkte erzielen. UEG hingegen setzt auf langsame Set-Offense und ist weiter mäßig erfolgreich. Der Vorsprung schmilzt auf 4 Punkte bis UEG in der Crunch-Time aber die Nerven behält und sich durchsetzt. Offensiv werden wichtige Angriffe direkt unter dem Korb verwertet, defensiv erlaubt man mit drei Steals in Serie nur wenige Punkte und kann das Spiel mit 61:67 doch noch nach Hause spielen.

Letztendlich kann UEG mit der ersten Hälfte zufrieden sein, in der zweiten Halbzeit hat man vieles falsch gemacht – das Spiel aber in der Schlußphase gerettet.

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