UEG on fire

Nach zwei Niederlagen in Serie musste UEG etwas ├Ąndern, um wieder einen Sieg einzufahren. Ohne echte Center in der Aufstellung war Coach K├╝gerl gezwungen, dies bei der Strategie zu machen.

UEG pr├Ąsentiert sich diesmal aktiver und mit mehr Selbstvertrauen als in den vergangenen Spielen. In der Offensive versucht man zuerst wie gewohnt, den Ball unter den Korb zu bringen wo DeMarinis mehrmals punkten kann. Weirer organisiert das Spiel und findet in Ignacz und Heuberger seine Sch├╝tzen die aus der Mitteldistanz verwerten. In der Defensive ist UEG konzentriert und erschwert dem Gegner den Angriff. Nach dem ersten Viertel hat UEG f├╝nf Punkte Vorsprung.

Im zweiten Abschnitt kann UEG zuerst weiter davonziehen und baut den Vorsprung aus. Dann kommt Della Shiava vom ATSE Graz I in Fahrt, bringt in k├╝rzester Zeit 11 Punkte auf die Anzeigetafel und kann damit den R├╝ckstand bis auf 4 Punkte verk├╝rzen. UEG kann den Run mit einem Timeout unterbrechen und stellt die Defensive um. In den letzten Minuten der Halbzeit erlaubt man dem Gegner lediglich 2 Punkte, UEG scort aber 8 und geht damit mit einem 10 Punkte Polster in die Pause.

Nach der Pause bleibt die Defensive wie in den letzten Minuten davor: Weirer beh├Ąlt neben seinem Job als Guard noch seine Spezialaufgabe in der Defensive und „bewacht“ Della Shiava. Der wird von Weirer praktisch aus dem Spiel genommen und bleibt im dritten Viertel ohne Punkt. UEG hingegen ist on-fire und versenkt neben zahlreichen Mitteldistanz- und Freiw├╝rfen gleich 6 Dreier und schafft damit die Vorentscheidung. Mit einer komfortablen 17 Punkte F├╝hrung geht man in die letzte Viertelpause.

Im Schlu├čabschnitt hadert der ATSE Graz I mehrmals mit den Referees und bringt sich damit selbst aus dem Konzept. UEG profitiert von seiner Routine, h├Ąlt den Vorsprung konstant und spielt die Partie souver├Ąn nach Hause. Am Ende kann UEG mit einem 84:69 (42:32) den zweiten Sieg sichern.

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