
Drei Tage vor dem Spiel gegen Team Spirit bestand der Kader bei UEG aus lediglich 4 Spielern. Dass es dann doch noch 8 Akteure in die Halle geschafft haben war auch „Überraschungsgästen“ zu verdanken – denn mit Kügerl und Kohlmaier haben sich zwei schon länger Abwesende in der Landesliga gleich bereit erklärt auszuhelfen.
Spielerisch hatte UEG mit dem frühen Termin am Samstag wohl mehr zu kämpfen als mit den Gegnern. Im ersten Viertel agierte man in der Defensive zu verhalten und erlaubte den Hausherren zu viele offene Distanzwürfe – die sie mit guter Trefferquote auch verwerten konnten. Offensiv hatten Maresch und Co. das Geschehen aber in der Hand und konnten konstant scoren. Kügerl nutze seine Präsenz unter dem Korb und war nur schwer zu stoppen. So kamen im ersten Viertel auf beiden Seiten zahlreiche Punkte auf das Scoreboard und UEG ging mit einem 22:23 in die erste Viertelpause.
Mit der Defensive in Abschnitt eins konnte – und wollte – UEG aber nicht zufrieden sein, und verschärfte im zweiten Abschnitt die Gangart. Mit aufmerksamer Verteidigung erlaubte man den Gastgebern in der ersten 5 Minuten keinen Punkt – konnte selbst aber weiter scoren. Mit vielen Freiwürfen legte UEG einen 13:0 Run auf das Parkett und zog deutlich davon. Zur Pause hatte man schon einen komfortablen 15 Punkte Polster.
Der dritte Abschnitt verlief ähnlich, UEG konnte den Vorsprung weiter ausbauen und hatte das Spiel sicher unter Kontrolle. Im Schlußabschnitt schaltete man einen Gang zurück – offenbar wollte keiner den 100er scoren – und ging am Ende mit einem lockeren 68:95 (378:52) in die Kabine.
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